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Drei Tote innerhalb von zwei Einsätzen. So hart wie das klingt, aber das ist die Realität zur Zeit hier in Döbeln.
Alles begann am 10.05. gegen 21 Uhr auf der BAB 14 Richtung Leisnig an der alten Tankstelle Strocken. Aufgrund der 10km langen Baustelle passierte mal wieder ein Unfall bei dem ein Lkw Kraftstoff verlor. Der GWG und das MZF unserer Wehr wurde durch die FW Leisnig nachgefordert um den Dieseltank auszupumpen.
Kurz vor Abschluss dieses Einsatzes (gegen 22.30Uhr) kam die Nachricht das sich am Stauende ein Auffahrunfall ereignet hat bei dem drei Lkw´s Feuer fingen. Alle Kräften rückten sofort zur neuen Einsatzstelle um und weitere Feuerwehren aus den umliegenden Dörfern wurden nachalarmiert.
An der neuen Einsatzstelle angekommen bot sich den Kameraden ein Inferno. Ein Lkw (mit einer Ladung Schrott) fuhr auf einen Kleinwagen auf und schob diesen unter einen davor stehenden Schwertransporter welcher den Dominoeffekt auf zwei weitere Lkw übertrug. Außerdem wurde noch ein kleinerer Lkw quer zur Fahrbahn gegen die Leitplanke gequetscht. Der Auffahrende Lkw fing sofort Feuer und es griff auf den Pkw sowie auf den kleineren Lkw über.
Die Löscharbeiten dauerten fast zwei Stunden. Tanklöschfahrzeuge holten Wasser im Pendelverkehr aus den umliegenden Ortschaften.
Die zwei Lkw und der Pkw brannten komplett aus. Zwei Personen wurden schwer verletzt und zwei weitere starben.
Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden.
Bilder
Am darauffolgenden Tag ereignete sich ein erneuter Unfall auf der BAB 14, jedoch kurz hinter der Auffahrt Döbeln Ost Richtung Leipzig.
Um die Mittagszeit wurde die FW Döbeln zu einem VKU mit eingeklemmter Person auf der BAB 14 Richtung Leipzig gerufen.
An der Einsatzstelle angekommen war bereits die FW Niederstriegis sowie die FW Roßwein mit der Rettung einer eingeklemmten Person aus einem Kleintransporter beschäftigt. Der Transporter war in den Auflieger eines vorrausfahrenden Lkw´s gerasst.
Unsere Aufgabe bestand darin den Verkehrsraum abzusichern und weitere Rettungsgeräte bereitzustellen.
Für den Insassen des Transporters kam jedoch jede Hilfe zuspät.
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